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Wer hat von unseren Tomaten genascht?

„Sappalot, wo gibt’s denn so was?“…Löcher im Tomatenlaub, angenagte Tomatenfrüchte in allen Farben und Reifegraden  und keine Schnecke weit und breit zu ertappen:
Bei diesem „solanintoleranten Mundräuber“ kann es sich entweder um eine sogenannte Erdraupe oder den so genannten Baumwollkapselwurm handeln. Diese sind Raupen verschiedener Eulenfalterarten, die während Ihrer Larvalentwicklung  nicht vor dem Verzehr von Nachtschattengewächsen wie Paprika oder Tomatenpflanzen zurückschrecken.

Beim ersten Hinschauen findet man die versteckt lebenden Tiere oft nicht, sondern sieht nur ihre Fraßspuren und die auffälligen, schwarzbraunen bis dunkelgrünen Kotkrümel.
Häufig sind die bräunlichen oder grünlichen Raupen der so genannte Gemüseeulen zu finden, die sich bei Berührung auffällig zusammenrollen, wie es auch bei den Erdraupen bekannt ist. Die erwachsenen Schmetterlinge sind nachtaktive, unscheinbare, meist grau oder braun gefärbte, plumpe Falter.
Die Bekämpfung erfolgt am besten durch Absammeln der Raupen.
Im Biolandbau gegen Eulenfalterraupen zugelassen wäre auch der Einsatz des Bacilllus Thuringiensis- Präparates „Xen Tari“. Nachdem es sich jedoch um diese Jahresszeit nur mehr um eine Kulturnutzung von wenigen Wochen handelt und Paradeiser ohnedies sensibel auf das Besprühen mit Feuchtigkeit reagieren können, stellt sich unserer Ansicht nach in diesem Zusammenhang die Frage der Kosten-Nutzen-Relation….Wenigstens taucht beim genauen Durchsuchen der Pflanzen auch die eine oder andere duftende Frucht ohne Fraßloch auf und die/der fleißige RaupenklauberIn wird mit „paradeisischen“ Fruchtgenuss belohnt!