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Borkenkäfer (Anisandrus, Ips, Scolytus sp.)

Borkenkäferschaden
Borkenkäfer sind kleine zwei bis drei Millimeter lange, schwarze Käfer, der zur Massenvermehrung neigt und nicht nur als Waldschädling vorkommt.

Schadbild:
Die Larven des Borkenkäfers ernähren sich vom Holz der Bäume, in denen sie direkt unter der Baumrinde leben. Die Schadstellen der Borkenkäferlarven sind an absterbenden Ästen zu finden. Die charakteristischen Fraßgänge der Larven sind gut zu erkennen, wenn die Rinde des befallenen Baumes entfernt wird.

Im Garten treten verschiede Arten von Borkenkäfern auf: Großer und Kleiner Obstbaumsplintkäfer, der Ungleiche Holzbohrer und der Kleine Holzbohrer.

Großer Obstbaumsplintkäfer
Lebensweise:
Die Borkenkäferweibchen legen im Frühjahr (Anfang April) ihre Eier in Gänge direkt unter die Rinde von Waldbäumen, aber auch Obstbäumen. Die Borkenkäferlarve ist hellgelb und besitzt die Form einer Made. Zunächst frisst die Larve vom Muttergang aus Gänge ins Holz um sich anschließend zu verpuppen. Die fertig ausgebildeten Käfer verlassen wiederum im Frühjahr nach der Puppenruhe das Holz durch ein kleines Loch. Die Überwinterung des Borkenkäfers erfolgt in den Gängen unter der Rinde. Ein Großteil der Borkenkäferarten bilden bis zu zwei Generationen pro Jahr. Borkenkäfer sind Schwächeparasiten und befallen bevorzugt das Holz von absterbenden Bäumen.

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Ungleicher Hozbohrer
Vorbeugende Maßnahmen:
- Förderung der Vitalität von Bäumen durch Baumschnitt, ausgewogene Nährstoffversorgung etc.
- Fördern von natürlichen Feinden wie Vögel

Direkte Maßnahmen:
- bei vereinzeltem Befall, ist es ausreichende die befallenen Astpartien zu entfernen