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Pharaoameisen

Pharaoameise © P.P. Kohlhaas/AGES, Wien
Die aus Asien eingeschleppte 2 mm große, honiggelbe Pharaoameise hält sich nur in gut geheizten Gebäuden auf. Ihre Nester bauen sie im Inneren von Mauern.

Pharaoameisen können sogar in die Isolationen von Strom- und Telefonleitungen eindringen. In einem Volk leben meist viele Königinnen. Wird das Volk zu groß, dann zieht einfach eine Königin mit ein paar Arbeiterinnen aus und gründet ein neues Nest. Ihre Nahrung ist vorwiegend eiweißhaltig, so z.B. Käse, Milch, Fleisch, Wurst und tote Insekten, aber auch Blut, Eiter oder zuckerhaltige Substanzen. Pharaoameisen sind Überträger von Krankheitskeimen und verursachen Verunreinigungen und den Verderb von Lebensmitteln.

Vorbeugen/Vertreiben/Bekämpfen:

  • Die Pharaoameise ist sehr schwer zu bekämpfen, es müssen sofort hygienische Maßnahmen ergriffen werden.
  • Lebensmittel gleich nach der Mahlzeit abräumen und ameisensicher in dichten Gläsern oder im Kühlschrank verstauen.
  • Essensreste gleich wegsaugen oder wegwischen.
  • Biogene Abfälle so schnell wie möglich außer Haus bringen.
  • Im Handel erhältliche Ameisenköder wie Sprays, Pulver oder Lacke sind zur Bekämpfung sinnlos, da nur die nicht fortpflanzungsfähigen Arbeiterinnen getroffen werden. Die fortpflanzungsfähigen Tiere und die Nester werden verschont.
  • Professionelle Schädlingsbekämpfungsfirma beauftragen.