GARTENleben GmbH
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Produkte: Achtung nicht empfehlenswert!

Keine Insektizide ins Kinderzimmer!
Im Handel gibt es ein nahezu unüberschaubares Angebot an Produkten gegen Lästlinge, was uns sehr schnell zum falschen Mittel greifen lässt.

Vorsicht! Einige Produkte sind ganz zum Vergessen.

Räucherspiralen:
Im Freien verwendet vergiften sie ungezielt Insekten, also auch Nützlinge. Räucherspiralen mit Pyrethrum im Innenbereich eingesetzt können sich negativ auf empfindliche Personen wie Kinder, Schwangere und Kranke auswirken.

Strips/Slow-Release-Produkte:
Giftige Strips gegen Fliegen und andere Insekten sowie Mottenstrips oder Mottenpapier  können Nervengifte (z.B. Dichlorvos) beinhalten. Durch sie wird die Raumluft teilweise erheblich belastet. Auf keinen Fall sollten sie in Schränken oder Schubladen in Kinder-, Schlaf- oder Wohnzimmern Anwendung finden.

Elektroverdampfer (Gelsenstecker):
Die Plättchen des Gelsensteckers sind häufig mit einem Pyrethrumextrakt präpariert. Sie werden über einen elektrischen Widerstand erwärmt und geben so permanent den Wirkstoff an die Raumluft ab. Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Atembeschwerden können auftreten. Als Alternative gelten feines Fliegengitter vor dem Fenster und Moskitonetz über dem Bett. Auch Schalen mit ätherischem Lavendelöl schaffen Abhilfe.

UV-Fallen:
Elektrische Lichtfallen: Das Anlocken der Insekten geschieht mittels UV/A-Lichts. Diese Lichtfallen vernichten vor allem nützliche Nachtfalter, die gegen das Metallgitter fliegen und getötet werden. Aus diesem Grunde sind auch UV-Fallen mit Klebstoff gegen Fliegen im Wohnbereich abzulehnen.


Wir können die Natur nicht überlisten!

Je öfter Menschen mit Insektiziden in Berührung kommen, desto empfindlicher können sie darauf reagieren. Insektizide schädigen nicht nur direkt durch die Wirkung des Giftes, sie können auch Allergien hervorrufen. Jede Giftattacke vermehrt jedoch die Schar der Insekten, denen der Chemiecocktail nichts mehr anhaben kann. Zuletzt trifft die chemische Keule nur noch einen - den Menschen.