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PESTIZID-Aktionswoche

PESTIZID-Aktionswoche

GARTENleben beteiligte sich gemeinsam mit "Natur im Garten" an der internationalen PESTIZID-Aktionswoche

Welche Alternativen es zu Pestiziden gibt und wie man Pflanzen vorbeugend stärken kann, darüber informierte GARTENleben am 20. März 2014 von 12 bis 15h am Dreifaltigkeitsplatz in Zwettl.

 

Die Ziele der Pestizid-Aktionswoche sind:
• Sensibilisierung der Öffentlichkeit über die Gefahren von Pestiziden und dessen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und Umwelt
• Förderung von Alternativen
• Eine Bürgerbewegung für eine Welt frei von giftigen Pestiziden starten

Foto © NLK Pfeiffer v.l.n.r.: Elisabeth Koppensteiner, LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka

Was sind Pestizide?
Pestizide sind giftige Produkte, die zur Vernichtung von Pilzen, Insekten, « schlechten » Kräutern oder gegen einige Säugetieren verwendet werden. Viele dieser Pestizide findet man in unserem Essen wieder. Mehr als 50% des getesteten, nicht-öklogischen Obst und Gemüse enthalten Pestizidrückstände. Wir nehmen diese ebenfalls über das Trinkwasser, das wir trinken, oder über die Luft, die wir einatmen, in unseren Körper auf.

 

Was sind die Risiken?
Pestizide können schwerwiegende Folgen auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit haben. Und es betrifft uns alle. Besonders schwangere Frauen und Kinder sind gefährdet. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen der Aussetzung von Pestiziden und
- dem Auftreten bestimmter Krebsarten (Leukämie, Hirntumor, hormonell bedingte Krebsarten etc.).
- der Entwicklung neurologischer Erkrankungen  (Parkinson, Alzheimer, Lernprobleme, sensorische Defizite und Entwicklungsverzögerungen)
- der Beeinträchtigung der Fertilität, Reproduktionsprobleme, Störungen des hormonellen Systems, etc.
- Fehlbildungen oder Wachstumsstörungen im Mutterleib usw.

 

Welche Alternativen gibt es?
Es gibt Alternativen, so dass man keine synthetische Pestizide braucht, und das egal für welche Anwendung, sei es  für die Landwirtschaft, im Garten, in der Stadt oder zu Hause. In der Landwirtschaft ist die beste Alternative die ökologischen Landwirtschaft. Das Grundprinzip des ökologischen Landwirtschaft  ist, natürliche Ökosysteme zu respektieren und eher an Agrarwissenschaften statt an Chemie zu denken.
Die ökologischen Landwirtschaft und Bio-Gärtnerei:
• Erhalten unserer Gesundheit
• Bewahren das natürliche Gleichgewicht von Pflanzen und Tieren, sowie die biologische Vielfalt
• wählen  Pflanzen-und Tierarten aus, welche beständig sind und sich den natürlichen Bedingungen anpassen

 

Wie kann man Pestizide vermeiden?
Wählen Sie Produkte der jeweiligen Jahreszeit aus, welche das Ecolabel « AB » haben . Diese Lebensmittel enthalten keine Rückstände von Pestiziden . Wenn Sie Lebensmittel aus intensiver Landwirtschaft essen , ist es ratsam, Obst und Gemüse zu schälen und diese sorgfältig zu waschen, auch wenn dabei leider nicht alle Pestizidrückstände beseitigt werden können und man auf die Vitamine, die in der Schale enthalten sind, verzichten muβ .
Verwenden Sie keine  Insektizide in Ihrem Haushalt, da diese die gleichen Substanzen sind wie die, die  in der Landwirtschaft verwendet werden, und Sie deshalb den gleichen Risiken aussetzen. Greifen Sir auf Alternativen zurück, die es nämlich gibt, und nehmen Sie entsprechende Vorbeugungsmaβnahmen vor ( keine  Lebensmittel herumliegen lassen, Verwendung  ätherischer Öle wie Lavendel, Fliegenbänder einsetzen etc.).
Zuhause können Sie mit ökologischer Gartenarbeit ohne Pestizide Ihren Garten anbauen und pflegen, indem Sie auf einfache Anbauverfahren zurückgreifen (Fruchtfolge, Auswahl widerstandsfähiger Arten,  die sich den jeweiligen  Böden anpassen, Förderung der Artenvielfalt in Ihrem Garten, Unkraut mechanisch entfernen, Pflanzenvereinigungen etc.) .
Sie wohnen in einem Umfeld, wo intensive Landwirtschaft betrieben wird? Pflanzen Sie einen hohe Hecke! Diese hilft teilweise, die Aussetzung an Pestiziden zu vermeiden.
Mehr Infos über Pestizide auf Deutsch können Sie ebenfalls auf der BUND Webseite http://www.bund.net/pestizide erhalten.
Und das Wichtigste: Informieren Sie sich das ganze Jahr lang über bei uns und bei Partnerorganisationen und während der Pestizid-Aktionswoche

 

Quelle: http://www.pestizid-aktionswoche.org/